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Weideökologie

  

Unter unserer Planung und Kontrolle wird ein struktur- und artenreiches Weideökosystem geschaffen. Damit unterscheidet sich die Pflege mit unseren Tieren sehr von Mäh- und Rodungsmassnahmen sowie einer nahrungsorientieren Weidemast.

 
Nach erfolgter Naturpflege-Beweidung bleiben überall musterartig verteilt Reststrukturen übrig, welche Kleinlebensräume und Refugien bilden. Ein maschinenähnlich radikaler Abfrass wird vermieden, dennoch ist der Zweck des Abfrasses erfüllt.
 
Es ist just diese Strukturvielfalt, welche Artenvielfalt fördert. Auch Steine, aufkommende Sträucher, Tritteinwirkungen und Kot tragen zum Weideökosystem bei. Zur Förderung der Fauna ist sogar ein Verbuschungsgrad von bis zu 20 % empfehlenswert; mehr Verbuschung schadet hingegen.
 
Entscheidend ist, dass Über- und Unternutzung nur stellenweise stattfindet, aber nicht den Grossteil der Fläche betrifft. Ebenso entscheidend ist aber auch, dass unternutzte Stellen nicht aus «Problempflanzen» bestehen, welche sich in der Folge zu ungunsten anderer ausbreiten würden. Hier kommen die Vorzüge unserer alten Landrassen besonders zum Tragen, da sie eben auch «Problempflanzen» abfressen, folglich deren ungehemmtes Wachstum eindämmen (Unsere Tiere).
 
Im Gegensatz zu Bewirtschaftern steht bei uns nicht der Ertrag und Futtergewinn im Vordergrund. Naturpflege spezialisiert sich ausschliesslich auf die Pflege von Flächen und die Förderung von Artenvielfalt. Wir schaffen auf Ihrer Fläche ein artenreiches Weideökosystem.
 
 
Folgende Bilderserie zeigt ein Weideresultat bei zwei Weidegängen jährlich mit jeweils spät gewähltem Weidetermin (Sommer und Spätherbst):
 
1. Weidegang im Juli 2013
 
Weideende im Juli 2013 (l) und 2. Weidegang im November 2013 (r)
 
2. Weidegang im November 2013
 
Fläche im Mai 2014
 
Fläche im Juni 2014
 
Fläche im Juni 2014 (l) und 1. Weidegang im Juli 2014 (r)
 
Weideende im Juli 2014 (l) und Fläche im September 2014 (r)

Fläche im September 2014
 
2. Weidegang im November 2014